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12. Dezember 2013 4 12 /12 /Dezember /2013 14:03

„I’ve been catched by the travelbug“, das Reisefieber hat mich gepackt. The Travelbugs sind zwei Käfer die gerne um die Welt ziehen das sind wir, David und Fabienne. Zusammen haben wir grosse Abenteuer bestriten und möchten diese Erlebnisse nun mit anderen teilen. Auch wenn wir nicht mehr zusammen unterwegs sind bedeutet Reisen für uns Unabhängigkeit, Freiheit, unvergessliche Erlebnisse die einem niemand mehr nehmen kann.

Schon einmal auf einem Vulkan gestanden? Schon mal eine Affenfamilie gesehen die in den Baumkronen herumturnt? Nicht? Dann wird es höchste Zeit unsere Homepage zu studieren und raus in die Welt zu gehen

Hier erfährst du Tipps und Tricks für längere und kürzere Reisen. Was es braucht zur Vorbereitung und Durchführung. Zudem kannst du in unseren Reiseberichten verschiedenster Länder und Städte stöbern die wir bereits besucht haben. Ausserdem findest du viele Informationen über Volontärarbeit, meist aus eigener Erfahrung.  

 

"Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum“   

travelbug.jpg 

       Kontakt:

David: david@travel-bugs.org

Fabienne: fabienne@travel-bugs.org

Allgemeine Anfragen an: info@travel-bugs.org  

 

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Published by The Travelbugs
12. Dezember 2013 4 12 /12 /Dezember /2013 07:46

Fragen und Anregungen zum Artikel an info@travel-bugs.org

 

Vorbereitungen für einen längeren Auslandaufenthalt

 

In diesem Kapitel erfährst du was es vor der Abreise zu beachten gilt und alles bezüglich Sozialversicherungen, Pensionskasse, Steuern, Impfungen usw. während eines längeren Auslandaufenthalts.

Eine gute Vorbereitung ist vor allem bei einem längeren Auslandaufenthalt wichtig. Erstmal muss man sich über Land und Leute informieren. Am besten nützt man verschiedene Möglichkeiten wie Bücher, Reiseberichte im Internet, Vorträge oder Erfahrungen aus dem Verwandten- oder Bekanntenkreis. Bei Drittweltländern macht es Sinn, wenn man das Land vorgängig für einen Ferienaufenthalt besucht. Dabei sollte man sich auch mal die nicht so touristischen Orte ansehen um nicht einen zu grossen Kulturschock zu erleben. Das Erlernen der dort gesprochenen Landessprache erleichtert natürlich vieles.

 

Was muss vor Antritt eines Auslandaufenthalts beachtet werden?

Um sich Ärger unterwegs zu ersparen müssen folgende Punkte vor der Abreise genau überprüft werden. Es ist wichtig das man für alles Brief und Siegel hat und sich nicht auf Aussagen wie "das geht schon" verlässt. Plane ausserdem genügend Zeit ein zur Abklärung sämtlicher Punkte.

 

- Einreiseformalitäten (brauche ich ein Visum?)

- falls nötig Abmelden von Billag, Strom, Telefon, Abonnemente, Verein

- Führerschein (braucht es einen internationalen Führerschein?)

- Auto (verkaufen oder entleihen?)

- Job (unbezahlter Urlaub, kündigen?)

- Reisepass (muss meist noch 6 Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültig sein)

- Kreditkarte (Bezugslimite bei Bedarf erhöhen, Ablaufdatum beachten, evtl.

  dem Kreditkarten Unternehmen deinen Aufenthaltsort bekanntgeben)

- Travel Cash Karte besorgen zum sicheren Bargeldbezug (www.swissbankers.ch)

  falls nötig jemandem eine Vollmacht erteilen für Post, Bank, Steuern usw.

- Post umleiten, zurückbehalten oder Adressänderung bekanntgeben

 

Abmeldung in der Schweiz?

Am besten du klärst bei deiner Gemeinde ab, ob du dich für deine Reisedauer abmelden musst. Dies ist je nach Gemeinde verschieden. Bei manchen muss man sich schon nach drei Monaten abmelden, bei anderen nach einem Jahr.

Eine Abmeldung hat Vor- und Nachteile und wirkt sich auf verschiedene Bereiche aus z.B. Steuern, Krankenkasse, Sozialversicherungen usw. Diese werden in den einzelnen Kapiteln erwähnt.

Du kannst bei der Gemeinde eine Abmeldebescheinigung anfordern. Mit dieser kannst du Abos, Mobiltelefonverträge und Versicherungen ausserterminlich kündigen.

 

DIVERSE VERSICHERUNGEN

 

Sozialversicherungen

Das Thema Sozialversicherungen raubt eine Unmenge Zeit bei der Vorbereitung. Beginne darum frühzeitig mit den Abklärungen! Unzählige Telefonate haben wir bereits geführt, zahlreiche Mails verschickt. Was wir dabei herausgefunden haben möchten wir nun hier festhalten damit dir vielleicht das eine oder andere Telefon erspart bleibt. Alle Angaben sind jedoch ohne Gewähr.

 

AHV und Pensionskasse

Es gibt ein weitverbreitetes Gerücht das bei längeren Reisen und damit verbundenen fehlenden Erwerbstätigkeit beachtliche Beitragslücken bei AHV und Pensionskasse entstehen und es dann zu Kürzungen der Rente kommt. Dies ist nur bedingt richtig. Wir klären auf!

 

AHV

Eine volle AHV Rente erhält man im Pensionsalter nur, wenn keine Beitragslücken vorhanden sind. Ein längerer Auslandaufenthalt ohne Beitragszahlungen führt (fast) immer zu einer Teilrente. Die Kürzung pro fehlendes Beitragsjahr macht bei den AHV Altersrenten etwa 2,3 Prozent aus und gilt auch im Falle einer Invalidität.

Der jährliche Mindestbeitrag von 480 SFr. (stand 2013) kann man je nach Lohn mit 1-3 Monatslöhnen bereits abdecken. Damit sind Beitragslücken und somit verbundene Kürzungen ausgeschlossen.

Arbeitest du wegen einer längeren Reise während einem ganzen Kalenderjahr nicht in der Schweiz, macht es Sinn den Mindestbeitrag freiwillig zu zahlen. Dies ist auch noch 5 Jahre rückwirkend möglich.

Deshalb sollte man sich vor einem Auslandaufenthalt unbedingt frühzeitig bei der zuständigen AHV Ausgleichskasse oder der AHV-Gemeindezweigstelle des Wohnorts informieren, ob und wie man den Versicherungsschutz weiterführen kann.

Weitere Informationen unter http://www.ahv-iv.info/

 

Pensionskasse

Nach BVG (Berufliche Vorsorge) zu versichern sind ab dem vollendeten 17. Altersjahr die Risiken Invalidität und Tod. Im Schadenfall erhalten die Versicherten sowie ihre Hinterlassenen eine Rente.

Ab dem vollendeten 24. Altersjahr fängt das Sparen für das Alter an. Erreicht die versicherte Person das Pensionsalter, erhält sie eine Altersrente oder das angesparte Kapital. Finanziert wird die berufliche Vorsorge über Lohnprozente von Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam. Sie ergänzt die Leistungen der AHV/IV.

Geht man längere Zeit keiner Erwerbstätigkeit nach oder befindet man sich auf Weltreise, ist man von der Pensionskasse ausgeschlossen was folglich zu einer Beitragslücke führt. Dies hat aber keine weiteren tragischen Konsequenzen, wenn man sich nach der Reise bei Wiederaufnahme eines Arbeitsverhältnisses bis zum maximal möglichen Betrag einkauft.

Bei einem Auslandaufenthalt von max. 1 Jahr auf Basis eines unbezahlten Urlaubs kann man in der Regel bei der Pensionskasse versichert bleiben ohne zusätzliche Prämien zu zahlen und hält somit den Versicherungsschutz aufrecht.

In unserem Fall ist eine Weiterzahlung der Prämien an die Pensionskasse nicht möglich da wir länger als ein Jahr weg sind und voraussichtlich nicht wieder zum alten Arbeitgeber zurückkehren werden.

Das Guthaben der Pensionskasse befindet sich immer bei der Pensionskasse des momentanen Arbeitgebers. Da man mit dem Austritt beim Arbeitgeber automatisch auch aus der Pensionskasse austritt, muss der versicherte Betrag auf ein Freizügigkeitskonto verschoben werden. Dabei handelt es sich um ein Sperrkonto. Dies kannst du bei fast jeder beliebigen Bank eröffnen.

Das Konto lautet auf deinen Namen, jedoch kannst du kein Geld abheben. Trittst du nach deinem Aufenthalt wieder eine Arbeit an wird der Betrag des Freizügigkeitskonto auf das Konto der Pensionskasse des neuen Arbeitgebers transferiert.  

Die Personalabteilung deines Arbeitgebers wie auch die Pensionskasse wird dich über die nötigen Schritte informieren.

 

 Krankenkasse

Die obligatorische Grundversicherung zahlt im Ausland nur notfallmässige Behandlungen beim Arzt (ambulant) und im Spital sowie ärztlich verordnete Medikamente und Analysen. Und zwar nur so lange, als ein Rücktransport in die Schweiz unzumutbar ist, und lediglich bis zum doppelten Betrag des Tarifs deines Wohnkantons. In Ländern ausserhalb der EU und EFTA muss man die Auslagen für Arzt und Spitalbehandlungen meist vor Ort begleichen und danach in der Schweiz bei der Krankenkasse zurückfordern. In einem Land wie der USA oder Japan kann das extrem teuer werden. Eine Zusatzversicherung mit weltweiter Deckung lohnt sich in diesem Fall.

Solange man in der Schweiz angemeldet bleibt, ist man verpflichtet die Krankenkassen-Grundversicherung zu zahlen. Meldet man sich in der Schweiz ab, fällt man aus der Grundversicherung heraus. Bei manchen Krankenkassen ist trotz Abmeldung vom Wohnort eine Weiterführung der Versicherung möglich.

Nur reicht die Grundversicherung meist nicht aus und eine Zusatzversicherung mit einer Erweiterung zur weltweiten Deckung ist nötig. Die Prämie für dieses Paket ist gerade für Reisen in die USA, Kanada und Japan sehr teuer.

Bei einem kürzeren Aufenthalt liegt eine höhere Prämie wahrscheinlich „drin“. Bei einem langen Aufenthalt fällt die monatliche Prämie höher ins Gewicht.

Vor allem wenn man sich in der Schweiz abmeldet kann es schwierig werden eine Schweizer Krankenkasse zu finden die einem versichert. Ein Vergleich mit anderen Anbietern macht also Sinn, vor allem auch finanziell.

Folgende Links führen zu günstigen Auslandskrankenversicherungen speziell für Backpacker.

www.statravel.de

www.worldnomads.de

www.praktika.de/cms/Auslandskrankenversicherung.871.0.html (auch für Schweizer möglich)

Und hier weitere Links für Krankenversicherungen für Auslandschweizer

www.kpt.ch

www.eta-glob.ch

www.care-concept.de

www.css.ch/de/home/privatpersonen/produkte/ferien_auslandversicherung/auslandschweizer.html

     

Wir haben uns für die Reisekrankenversicherung von STA Travel Deutschland www.sta-travel.de entschieden (Anbieter ist Hanse Merkur). Monatsgenau kann man die Versicherung abschliessen und auch Zusatzleistungen können gewählt werden wie Unfallversicherung, Gepäckversicherung oder Haftpflichtversicherung. Ein Jahr Versicherung mit Zusatzleistung kostet für eine Person unter 34 Jahren 600 Euro. Ein fairer Preis.

Wir haben mit der Reisekrankenversicherung von STA Travel gute Erfahrungen gemacht. Wir mussten während unserer Reise zweimal Leistungen beziehen und hatten keine Probleme mit der Rückerstattung.

Bei der Abmeldung von der Wohngemeinde erhältst du eine Abmeldebescheinigung. Mit dieser lässt sich die Krankenkasse ausserterminlich kündigen. Die Grundversicherung wieder anzumelden ist kein Problem. Jede Krankenkasse muss dich grundversichern (Schweizer Gesetz). Wenn du noch Zusatzversicherungen hast besteht die Möglichkeit diese zu sistieren. Damit ist gewährleistet, dass du die Zusätze nach Rückkehr ohne Gesundheitsprüfung wieder weiterlaufen lassen kannst. Für die Sistierung der Zusatzversicherungen bezahlst du in der Regel eine monatliche Gebühr (z.B. 20% der Zusatzversicherungskosten). Kläre dies frühzeitig mit deiner Krankenkasse.

 

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STA Travel verbessert sein Angebot

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STA Travel hat Anfang 2015 den Versicherungspartner gewechselt und arbeitet nun mit der Allianz Global Assistance (ehemals Elvia) zusammen. Konnte man früher als Schweizer über die STA Travel Webseite in Deutschland buchen, so ist der Abschluss nun ganz unkompliziert über die Österreichische Seite (http://www.statravel.at/reiseversicherung.htm) möglich.


Schweizer können eine Versicherung in Österreich abschließen, da Österreich (dank des Internationalen Privatrecht Gesetzes) auch Personen mit Wohnsitz/ständigem Aufenthalt ausserhalb Österreichs Versicherungen verkaufen kann. Voraussetzung ist, dass die Versicherten explizit Österreichisches Recht wählen. Wenn der Wohnsitz in der Schweiz abgemeldet wird, muss trotzdem eine Schweizer Adresse (erste Anlaufstelle nach Rückkehr) bei Buchung angeben werden.

Alle Versicherungen können bequem online unter http://www.statravel.at/reiseversicherung.htm 
gebucht werden. 


Folgende Leistungen sind speziell für Langzeit Reisende interessant:

• 60 Monate Laufzeit (bis 5 Jahre)
• Arbeiten im Ausland eingeschlossen
• Prämienrückerstattung bei vorzeitiger Rückkehr
• Verlängerung der noch nicht abgelaufenen Reise-Krankenversicherung während der Reise ist möglich
• Günstige Prämien bis 39 Jahre 
• Kein Selbstbehalt!
• Alle Extremsportarten sind versichert
• Vorsorgeuntersuchungen wie z.B. Zahnvorsorge, gynäkologische Vorsorge sind inkludiert
• 3 Wochen Versicherungsschutz (je 6 Monate) im Heimatland ab einer versicherten Zeit von 7 Monaten (max. 6 Wochen pro Jahr) 

 

 

Unfallversicherung

Die UVG-Unfallversicherung deckt Berufsunfälle und Berufskrankheiten. Nichtberufsunfälle sind auch versichert, sofern das wöchentliche Arbeitspensum bei einem Arbeitgeber mindestens 8 Stunden beträgt.

Wenn du dein Anstellungsverhältnis kündigst bist du noch 30 Tage nach Austrittsdatum gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert (Nachdeckungsfrist). Über das Ende der obligatorischen UVG-Versicherung hinaus kannst du die Nichtberufsunfallversicherung durch die so genannte Abredeversicherung für max. 180 Tage verlängern. Diese kostet nur 25 Fr. pro Monat. und ist unabhängig vom Wohnsitz weltweit gültig. Dein Arbeitgeber wird dir die nötigen Papiere zustellen.

Bei einem Unfall im Ausland zahlt die Unfallversicherung höchstens den doppelten Tarif dessen, was die Behandlung auf der allgemeinen Abteilung eines Spitals in der Nähe deines Wohnorts gekostet hätte. In teuren Ländern (zum Beispiel USA, Kanada, Australien) kann die Behandlung aber mehr kosten. In diesem Fall können Versicherte bei etlichen Krankenkassen oder Privatversicherungen eine Zusatzversicherung abschliessen, die Arzt- und Spitalkosten weltweit unbegrenzt übernimmt. Diese Zusatzdeckung übernimmt dann die Mehrkosten, welche die Unfallversicherung nicht zahlt. Dies gilt nun natürlich nur wenn man bei der Schweizer Krankenkasse angemeldet bleibt.

Wenn man sich bei der Schweizer Krankenkasse abmeldet, gibt es natürlich auch die Möglichkeit eine Einzelunfallversicherung abzuschliessen. Nur ist diese meist ziemlich teuer.

Die Kreditkarte beinhaltet meistens auch eine Reise- und Flugunfallversicherung jedoch nur wenn mind. 80% der Reise mit der Kreditkarte bezahlt wurde. Dies gilt auch wenn man ein Auto mietet. Die Versicherung gilt nur wenn man die Miete mit Kreditkarte bezahlt. Also unbedingt das Kleingedruckte lesen und sich nicht nur auf diese Versicherung verlassen.

Wir haben die Versicherung von STA Travel Deutschland (Hanse Merkur) abgeschlossen. Diese beinhaltet auch eine weltweit gültige Unfallversicherung. Was diese alles deckt kannst du nachlesen unter www.sta-travel.de (Reisekrankenversicherung mit Zusatzleistung)

 

Arbeitslosenversicherung

Kündigst du deine Stelle vor Antritt der Reise endet deine Beitragspflicht bei der Arbeitslosenversicherung. Du musst vor der Abreise keine besonderen Vorkehrungen treffen und dich auch nicht speziell davon abmelden. Es besteht keine Möglichkeit freiwillig Beiträge an die Arbeitslosenkasse zu bezahlen. Ausser du wurdest von einer Schweizer Firma ins Ausland entsandt. Da bleibst du dem Schweizerischen Sozialversicherungssystem unterstellt und bezahlst weiterhin Beiträge.

 

Nach der Rückkehr ohne Job?

Anspruch auf Taggelder der Arbeitslosenversicherung (ALV) hat, wer - nebst anderen Voraussetzungen - ganz oder teilweise arbeitslos ist. Ob man gekündigt wurde oder selber gekündigt hat, spielt keine Rolle. Die immer noch weit verbreitete Ansicht, dass bei einer Selbstkündigung kein Anspruch auf Taggelder besteht, stimmt also nicht. Wegen selbst verschuldeter Arbeitslosigkeit ist höchstens mit Taggeldkürzungen zu rechnen. Voraussetzung für den Erhalt von Arbeitslosengeld: Du musst in den zwei Jahren vor der Anmeldung beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) während mindestens zwölf Monaten gearbeitet und damit Beiträge an die Arbeitslosenversicherung bezahlt haben.
Diese Voraussetzungen erfüllen wir nicht da wir länger als 1 Jahr im Ausland sind. Wir haben also keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Falls du bedenken hast, gleich nach Rückkehr in die Schweiz eine Anstellung zu finden, melde dich baldmöglichst bei der RAV an. So gibt es keine zeitliche Verzögerung. Nach Anmeldung klärt die RAV ab welche Ansprüche auf Arbeitslosengeld du hast.

 

Wohnung

Ist man nur mehrere Monate unterwegs und will die Wohnung nicht aufgeben, aber auch keine laufenden Kosten haben, kann man die Wohnung untervermieten. Für einen kleinen Unkostenbeitrag hilft die Firma UMS  (Untermieterservice www.ums.ch) mit der Suche nach Untermieter, die man sich jedoch selber aussuchen darf. Sie stellen auch alle dazu benötigten Papiere usw. zur Verfügung.  Meine persönliche Erfahrung mit UMS war sehr gut.

Kündigt man die Wohnung darf man nicht vergessen die Billag (Fernsehgebühren) abzumelden.

Beachte dass dir noch über einem Jahr nach der Wohnungskündigung eventuell noch Rechnungen für Heizkosten usw. zugestellt werden können.

Falls du deine Wohnung behältst oder deine Möbel irgendwo unterstellst, musst du sicher sein, dass diese gegen Feuer, Wasser usw. Versichert sind. Dies wird von der Hausratversicherung abgedeckt. Setzt dich frühzeitig mit deiner Versicherung in Verbindung, da evtl. auch der Wert der Möbel neu geschätzt werden muss. Desweiteren musst du deiner Versicherung dein Vorhaben genau schildern und wenn du dich in der Schweiz abmeldest musst du dies unbedingt erwähnen.

 

Reisebekleidung und Gepäck

Gerade auf längeren Reisen muss man überlegt packen und dementsprechend die richtigen Kleider mitnehmen. Aus eigener Erfahrung empfehlen wir auf Funktionswäsche zu setzen. Diese ist für Extrembedingungen geschaffen und hat Eigenschaften wie schnelltrocknend, schmutzabweisend, windabweisend, UV-und Moskitoschutz usw. Zudem ist sie leichter und braucht weniger Packvolumen.

Da solche Bekleidung nicht ganz billig ist, sollte man diese mit ins Reisebudget einberechnen!

 Solche Bekleidung erhält man in Outdoor Läden oder Sportfachgeschäften. Wir können den Outdoorspezialisten Transa www.transa.ch sehr empfehlen.  Transa hat ein riesiges Angebot von verschiedenen Herstellern im Sortiment und die Beratung ist ausgezeichnet.

Überlege dir was für ein Gepäckstück du mitnehmen möchtest auf deine Reise. Als Backpacker denkt man als erstes an einen Tramper Rucksack. Gerade für Frauen können diese aber auch schnell schwer werden. Wir sind mit dem Koffer-Rucksack von Osprey gereist. Dies ist ein Rollkoffer den man auch zum Rucksack umfunktionieren kann. Wir waren sehr froh mussten wir unser Gepäck nicht auf dem Rücken tragen und waren mit der Qualität sehr zufrieden.

www.ospreypacks.com/de/group/convertible_wheeled_packs/sojourn_series

Wir können dieses Model wärmstens empfehlen. Wichtig ist dass sich das Gepäck abschliessen lässt. Sonst ist man schnell ein paar Dinge los. Als Praktisch hat sich auch der Kompressionsbeutel für Kleider erwiesen. Damit kann man viel Platz sparen.

 

Zahlungsmittel für das Ausland

Eine Kreditkarte ins Ausland mitzunehmen ist fast unentbehrlich. Oftmals muss man für Zimmerreservierungen/Automiete eine Kreditkarte vorweisen können. Wichtig ist die Telefonnummer zur Sperrung der Karte dabei zu haben. Versichere dich dass das Ablaufdatum der Kreditkarte nicht während der Reise ist. Achtung, in Südamerika ist das Zahlungsmittel Kreditkarte noch nicht sehr verbreitet. Deshalb unbedingt eine Alternative mitnehmen.

Wir empfehlen die Travelcash Karte, die Nachfolgerin der Traveler Cheques www.travelcash.ch Damit kann man an praktisch allen Bankomaten der Welt Geld lokale Währung beziehen. Vor Beginn der Reise lädt man die Karte mit einem Betrag bis max. 10‘000 Dollar auf. Die Karte hat keinen Bezug zum Konto und bei einem Verlust wird einem der Restbetrag der Karte ersetzt.

Auch die EC Karte ist eine Alternative. Nur kann es bei einem Verlust schwieriger werden sie ersetzt zu bekommen als bei der Travelcash.

 

Die Sache mit den Steuern

Ja ja, die lieben Steuern. Auch die müssen bezahlt werden. Bei Abmeldung in der Schweiz muss man alle Steuerschulden vor Abreise begleichen. Dazu bezahlt man am besten die Steuern im Voraus. Danach ist man während der Reise von dem Steuerpapierkram befreit und die Steuerpflicht beginnt erst wieder nach Rückkehr in die Schweiz. Es ist möglich, dass man während der Reise die definitive Rechnung erhält. Diese muss dann eine Vertrauensperson bezahlen, wenn nicht schon bereits alles vorausbezahlt wurde.

Es ist wichtig dass du dich persönlich informierst, was es vor Abreise zu erledigen gilt. Je nach dem wann du dich abmeldest musst du noch eine Steuererklärung ausfüllen.

Wer sich nicht abmeldet muss dafür sorgen, dass jemand die Steuererklärung ausfüllt und die Rechnungen begleicht. Diese Person sollte dann auch sämtliche Bankkonto Auszüge und sonstige Belege erhalten da diese ja für die Steuererklärung benötigt werden. Diese Person braucht von dir dann auch eine Vollmacht zum Ausfüllen der Steuererklärung. Dieses Formular erhältst du in der Regel bei der Gemeinde.

 

Gesundheit/ Impfungen

Gerade bei Auslandaufenthalten die ein Jahr oder länger dauern, sollte man wenn möglich bereits ein Jahr vor Abreise mit entsprechenden Impfungen beginnen. Grund: Manche Impfungen müssen nach einem Jahr wiederholt werden. Nach einer wiederholten Impfung halten sie aber meist mehrere Jahre, bzw. lebenslang. Es ist zu bedenken, dass die Impfungen nicht ganz billig sind und darum im Reisebudget mit einzuplanen sind. Die Impfungen für Südamerika haben uns 600.-SFr. gekostet.          

Genauere Informationen über Impfungen die für dein Reiseland benötigt werden erfährst du beim Tropeninstitut in deiner Nähe www.sti.ch ,unter www.safetravel.ch oder bei deinem Hausarzt.

Bei einem längeren Auslandaufenthalt ist es sicher sinnvoll vor Abreise noch einen Gesundheitscheck beim Hausarzt zu machen, zum Zahnarzt und für die Ladies unter uns zum Frauenarzt zu gehen. Und dies etwa 2 Monate vor Abreise damit falls nötig noch ein zweiter Termin vereinbart werden kann.

 

Militär

Ob du noch im aktiven Dienst bist, oder den letzten Diensttag bereits hinter dir hast, bedenke dass du so oder so beim Kreiskommando ein Gesuch für eine längere Abwesenheit einreichen musst. Für die Abwesenheit einer längeren Zeitspanne, wirst du dich wahrscheinlich in der Schweiz abmelden müssen um ein Urlaubsgesuch bewilligt zu bekommen. Davon befreit sind normalerweise diejenigen, die sämtliche Tage abverdient und ihr Militärmaterial bereits abgegeben haben.

 

Telefon

Das Abo deines Mobiltelefons kannst du für kürzere und längere Zeit sistieren (in der Regel aber max. 1 Jahr). Bei längerer Abwesenheit musst du evtl. die Abmeldebestätigung der Wohngemeinde vorweisen und kannst so den Vertrag auch ausserterminlich sistieren bzw. kündigen. Du kannst auch dein Abo in ein Prepaid umwandeln und hast somit auch keine laufenden Kosten. Beachte aber dass du in der Regel das Mobiltelefon ab und zu benutzen musst (mind. alle 6 Monate). Ansonsten wird dir die SIM gesperrt. Kläre alle Details mit deinem Anbieter frühzeitig ab.

 

Und hier noch ein Tipp der Travelbugs:

Sinnvoll ist alle wichtigen Dokumente einzuscannen und diese einer Vertrauensperson zu übergeben. So kann man sich diese auch bei Verlust wieder zuschicken lassen.

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Published by The Travelbugs
10. Dezember 2013 2 10 /12 /Dezember /2013 07:46

Fragen und Anregungen zum Bericht an info@travel-bugs.org

 

Wie man Geld sparen kann

Woher nehme ich das viele Geld für die Durchführung eines längeren Auslandaufenthalts?

Es ist wahr, wenn keine Erbschaft, Gewinn oder anderes Vermögen vorhanden ist, ist das Geld die grösste Sorge. So muss ich also nebst den monatlichen Zahlungen, Steuern etc. noch genügend Geld zur Seite schaffen um den Auslandaufenthalt realisieren zu können. Wie bekomme ich das nur hin? Wir wollen die Frage mal anders formulieren. Brauchen wir wirklich all diesen "Luxus" den wir uns selber bisher finanziert haben?

Auto, MP3 Player, das neuste Mobiltelefon, den neusten Kinofilm, grosser Flatscreen, Schuhe in allen Farben und Formen, Markenkleider, Restaurantbesuche, Zeitschriften, Tabakwaren usw. Dies alles sind Dinge auf die man verzichten kann oder die man zumindest einschränken kann. Da spart man schon eine Menge Geld.

Seit ihr ein Paar und wohnt in zwei verschiedenen Wohnungen? Zusammenziehen in eine günstige Wohnung schafft auch viel Sparpotenzial.

Ferienkosten auch immer viel Geld. Wir beide verzichteten also während fast 2 Jahren vor unserer Reise auf Ferien und blieben stattdessen auf Balkonien.

Kündige alle Abonnemente die du nicht zwingend brauchst. Auch da kann man einiges sparen.

Brauchst du deinen Festnetz Anschluss wirklich? Die 25 Fr. Anschlussgebühren pro Monat kannst du dir vielleicht sparen.

Und dann gilt auch immer, aus den Augen aus dem Sinn. Eröffne ein Sparkonto, welches mehr Zins gibt als ein Lohnkonto, und mache einen Dauerauftrag. Es ist schön mit anzusehen wie der Kontostand nach oben wandert. Auf www.blkb.ch gibt es unter „Rechner/Online Tools“ einen Tool mit Sparen zum Ziel. Da kann man ausrechnen wie lange man braucht um den gewünschten Betrag zu erreichen den man ersparen will.


Wie man das Budget noch aufbessern kann

Vielleicht hast du zu Hause noch Dinge die du nicht mehr brauchst? Geh doch damit zu einem Flohmarkt und versuche noch ein paar Franken einzunehmen.

Wenn möglich kann man zusätzlich am Wochenende jobben gehen. Weiss man, dass das Geld für eine Reise gebraucht wird, fällt einem die Anstrengung leichter. Manchmal findet man auf den Homepages der Universitäten gute Gelegenheitsjobs (z.B. www.unibas.ch, Marktplatz)

 

Budgetkalkulation für eine längere Reise

Kosten vor der Reise

Papiere wie Visum, Reisepass, internationaler Führerausweis

Arztbesuche vor Antritt der Reise (Hausarzt, Zahnarzt)

Impfungen

bei Wohnungsaufgabe Umzugskosten

Reiseausrüstung (Rucksack, Schlafsack, Bekleidung, Kamera usw.)

Flugtickets

Abschluss einer Reiseversicherung

 

Kosten während der Reise

Damit du dir ein ungefähres Bild deiner Reisekosten machen kannst haben wir in allen Reiseberichten der süd- und nordamerikanischen Länder das Tagesbudget aufgelistet

www.travel-bugs.org/article-30492639.html.

Die Kosten einer längeren Reise hängen natürlich vom individuellen Reisestil ab. Es gibt aber eine gute Regel die sich für grössere und kleinere Budgets anwenden lässt.


Die ¼ Regel

In fast jedem Land der Welt kann man das Budget in etwa gleich grosse Teile in folgende Bereiche einteilen:

1. Unterkunft

2. Verpflegung

3. Transport

4.Sightseeing und Sonstiges

 

1.Unterkunft

Die Übernachtungskosten lassen sich aus einem Reiseführer oder noch aktueller im Internet relativ zuverlässig ermitteln. Es ist anzumerken dass die Preise in der Hauptsaison und während örtlichen Feiertagen in die Höhe schnellen können.

2.Verpflegung

Wie viel man für ein Essen hinlegen muss, kann man aus einem Reiseführer entnehmen.

Auch wenn man plant beim Essen zu sparen und viel selber kochen will, sollte man sich hin und wieder Einheimische Spezialitäten gönnen.

 3.Transport

 Je besser man seine Route kennt, desto besser lassen sich die Transportkosten ausrechnen. 

3.1. Flüge

Die Kosten der Flüge kann man im Internet gut ausfindig machen, z.B. www.expedia.com, www.ebookers.com/. Wir empfehlen die Flüge unter Extrakosten aufzulisten (siehe unten).

Wenn man nicht an Feiertagen oder Wochenenden fliegt sind die Preise meist billiger!

Preisschwankungen mit einberechnen!

3.2. Auto

Falls man ein Auto mieten möchte macht es durchaus Sinn dies schon von der Heimat aus zu buchen, da dies meist billiger ist als die Angebote vor Ort.

Wenn man weiss wie viele Kilometer man fährt und wie viel Benzin das Auto verbraucht kann man seine Benzinkosten ausrechnen  http://benzinpreis.de/international.phtml

Wir mussten während unserer Reise im Jahre 2011 erleben wie der Benzinpreis in den USA während 6 Monaten um 2 Dollar gestiegen ist. Also auch da nicht zu knapp berechnen.

 3.3. Zug und Bus

In den meisten Industrieländern haben viele Zug- und Busunternehmen eine Homepage, wo man sich über Preise usw. informieren kann. In Entwicklungsländer ist es nicht so einfach. Steht keine Homepage zur Verfügung sucht man sich die Angaben aus dem Reiseführer oder aus Reiseblogs heraus. Wir können die Reiseführer von „Lonely Planet“ empfehlen, wenn auch die Preisangaben nicht immer Hundertprozent stimmen.

 3.4. Taxi

In vielen Entwicklungsländern ist der öffentliche Verkehr nicht gut ausgebaut oder man will sich mit viel Gepäck nicht in einen Stadtbus setzen. So muss man des Öfteren eine Taxifahrt machen. Auch diese Kosten sind nur schwer zu errechnen, so bleibt meist nur eine Schätzung.  

4.Sightseeing

Kleinere Ausflüge können gut im Tagesbudget einberechnet werden (Museen, Nationalparks usw). Grössere Ausflüge sollten extra berechnet werden (siehe Extrakosten).

5.Sonstiges

 Kauf von Hygieneartikel, Friseurbesuch

Batterien

Kosten für Anrufe, Internetcafé

Souvenirs

Ersetzen von gestohlenen oder defekten Sachen

Medikamente /Arzt

Unvorhergesehenes 

 

Extrakosten

Wir empfehlen für die Flüge ein separates Budget zu machen. Das hat sich bei unserer Reise gut bewährt.

Möchte man grössere Ausflüge oder Aktivitäten machen wie z.B. einen mehrtägigen Trip, einen Tauchkurs, Besuche in Unterhaltungsparks sollte man auch diese separat und nicht im Tagesbudget berechnen.

 

Laufende Kosten zu Hause

Nebst den Reisekosten muss man die laufenden Kosten weiterhin im Auge behalten. Dazu gehören unter anderem:

AHV (falls man diese weiterführt)

Falls man die Wohnung nicht kündigt die Miete/Nebenkosten, bei Aufgabe der Wohnung evtl.

Kosten der Möbeleinlagerung

Versicherungen (z.B. Auto, Haushalt, Haftpflicht)

Achtung auch vor überraschenden Rechnungen für Heiz- und Nebenkosten oder Steuern. 

Kosten nach der Reise

Ist man wieder zu Hause muss folgendes beachtet werden.

Der erste Lohn kommt erst Ende Monat und bis dahin muss man sich über Wasser halten.

Will man sich eine Mietwohnung nehmen, muss meist ein Depot von ca. 3 Monatsmieten

hinterlegt werden

Bezahlung der Krankenkasse

Preisschwankungen immer mit einberechnen, da sie einem das Reisebudget erheblich schmälern können. 

Sparpotential

Zu zweit reist man ca. 20 bis 25 % günstiger als alleine.

In der Nebensaison reisen ist günstiger.

Volontärarbeit während der Reise gegen Kost und Logis reduziert die Ausgaben auf ein Minimum www.travel-bugs.org/article-31718326.html

Gratis Übernachtungen weltweit gibt es auf der Couch von Mitgliedern der Couchsurfing Organisation (www.couchsurfing.org)

Links

Schon mal gehört vom Big Mac Index? Dabei werden die Big Mac Preise verschiedener Länder miteinander verglichen um so seine Reisekosten ausrechnen zu können. http://de.wikipedia.org/wiki/Big-Mac-Index

Auf der sehr informativen Homepage www.worldtrip.de/  sind die ungefähren Kosten pro Land aufgeführt. Auch sonst ist das Internet eine gute Quelle. Es finden sich viele Pages von Reisenden die ihre Reisekosten auflisten.

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Published by The Travelbugs
8. Dezember 2013 7 08 /12 /Dezember /2013 07:45

Fragen und Anregungen zum Bericht an info@travel-bugs.org

 

Was bringt mir ein Sprachaufenthalt?

 

Für uns gibt es keinen besseren Weg eine Sprache zu lernen als mit einem Sprachaufenthalt im Ausland. Man ist rund um die Uhr von der zu erlernenden Sprache umgeben. Das Erlernen einer weiteren Sprache bringt einem im Leben weiter und es macht sich natürlich auch für den Lebenslauf gut. Es ist aber nicht nur die Sprache die man erlernt, es sind auch die vielen Erfahrung die man in dieser Zeit macht. Man muss selbständig Situationen meistern, die man im normalen Alltag nicht antrifft, und dies auch noch in einer fremden Sprache. Zudem lernt man Menschen aus der ganzen Welt kennen und knüpft viele neue Kontakte.

Ob alleine oder zu zweit ist eine Entscheidung die man gut überlegen sollte. Fabienne und ich waren beide schon alleine an einem Sprachaufenthalt. Alleine lernt man eher andere Studenten kennen als zu zweit und man ist unabhängiger. Wir waren jedoch auch schon zu zweit in einem Kurs und sogar in der gleichen Klasse. Und wir empfanden es nicht als Nachteil.

Fazit: Ein Sprachaufenthalt ist immer ein Gewinn. Wer also Zeit dafür hat, ein Zwischenjahr hat oder unbezahlten Urlaub nehmen kann dem sei ein Sprachaufenthalt geraten. Unter Palmen am Strand eine neue Sprache zu lernen ist allemal schöner als in einem tristen Klassenzimmer .

Empfehlung der Travelbugs

Bei einem Sprachaufenthalt von mehreren Monaten sollte man sich genau überlegen ob man den Kurs für die ganze Dauer an der gleichen Schule macht. Zudem sollte man sich fragen ob man den Kurs schon im Voraus bezahlen möchte oder nicht.

Grund:

Es ist nicht angenehm wenn man nach einer Woche an der Schule nicht zufrieden ist mit dem Unterricht, aber schon 3 Monate gebucht und bezahlt hat. Daher macht es Sinn nur 2-3 Wochen zu bezahlen und dann vor Ort zu verlängern. Dies ist meist kein Problem.

Auch eine Idee wäre einen längeren Sprachaufenthalt an verschiedenen Orten des Landes zu machen um mehr vom Land zu sehen. Empfehlenswert ist auch nach dem Kurs noch ca. 2 Wochen Zeit einzuplanen um evtl. noch reisen zu können. Wir haben viele Studenten getroffen die dies nicht eingeplant hatten und nach dem Kurs direkt nach Hause fliegen mussten. Und dies dann sehr bedauert haben.

Wo mache ich am besten einen Englisch Sprachaufenthalt?

Grundlegend lernt man weltweit das "Cambridge English". So lernt man also in Australien wie England eigentlich das gleiche Englisch. Natürlich wird auf den Strassen von Sydney jedoch ein anderes Englisch gesprochen als in London.

David war jedoch bei seinem 6 monatigen Arbeitsaufenthalt in London vom britischen Englisch überrascht. In London vermischen sich verschiedene Kulturen und Sprachen, so dass man das britische Englisch gar nicht so oft hört. Oftmals ist es vermischt mit Indischen, Spanischen oder diversen anderen Akzenten. Wiederum haben die Engländer in manchen Bezirken oder Vororten sehr starke Dialekte wo es sogar für eine gut Englisch sprechende Person schwierig wird zu folgen. Daher muss es nicht England sein um Englisch zu lernen.

Wir empfehlen ein Land zu wählen, das man schon immer besuchen wollte oder wo man annimmt sich wohl zu fühlen. Ausserdem sollte man das Klima beachten zu der Jahreszeit wo man den Aufenthalt plant. In Australien ist es im Januar gerne mal 40 Grad heiss wo hingegen in Toronto im gleichen Monat -5 Grad herrschen. Einen Sprachaufenthalt kann man auch mit etwas verbinden was man schon immer erlernen wollte, zum Beispiel Surfen, Tauchen, Reiten, Volkstänze usw.

Ich, David, war in San Diego/ USA. Während meines 5 monatigen Aufenthalts in Kalifornien besuchte ich während 4 Monaten die Converse International Scool of Language www.cisl.edu in San  Diego. Die Lehrer wechseln regelmässig die Klassen, was den Unterricht interessant hält. Leider waren während meines Schulbesuchs sehr viele andere Schweizer an der Schule. So kam das Üben des Englisch ein wenig zu kurz. Die Schule organisiert auch viele Freizeitaktivitäten wie z.B. Surfen, Segeln, Ausflüge nach Las Vegas, BBQ usw.

Fabienne besuchte einen Sprachkurs in Vancouver/ Kanada.

 Vancouver, die Stadt der vielen Möglichkeiten. Von Dezember 2001 bis Februar 2002 verbrachte Fabienne dort einen 10-wöchigen Sprachaufenthalt. Sie belegte einen Englisch Kurs an der LSC Sprachschule (Language Studies Canada) und wohnte bei einer Gastfamilie. Die Schule kann sehr empfohlen werden. Der Unterricht ist sehr abwechslungsreich und die Schule liegt sehr zentral. Zudem plant auch diese Schule viele Freizeitaktivitäten wie Ausflüge in Nationalparks, Besuch eines NHL Hockey Games usw. Mehr zu den Angeboten der Schule unter http://www.lsc-canada.com

Wo mache ich am besten einen Spanisch Sprachaufenthalt?

Wer sich eher für einen Spanisch Kurs interessiert, sollte sich auch die oben genannte Punkte überlegen. In Südamerika wird ein anderes, etwas einfacheres Spanisch gesprochen als in Spanien. Südamerika ist wegen der langen Anreise von Europa aus für einen Aufenthalt unter 3 Wochen weniger geeignet.

Wie wir in Südamerika (Costa Rica, Peru, Ecuador) festgestellt haben, nehmen es die Lehrer oft nicht so genau mit dem Beginn der Schulstunden. So können am Ende der Woche gut 1 bis 2 Stunden weniger Unterricht abgehalten worden sein als bezahlt. Auch ist das Niveau der Lehrer meist sehr unterschiedlich. Man bekommt teilweise auch zu spüren, dass die Lehrer in Südamerika oftmals unterbezahlt sind. Wer sich an solchen Sachen nicht stört, dem ist Südamerika sehr empfohlen, ist es doch eine ganz andere Kultur als Europa.

Natürlich gibt es aber auch qualitativ sehr gute Schulen, da bezahlt man dann aber entsprechend mehr.

In Playa Tamarindo, an der Westküste von Costa Rica besuchten wir für 3 Wochen einen Spanisch Kurs an der Wayra Sprachschule. Auf der Homepage www.spanish-wayra.co.cr erfährt man die Preise und alles Wissenswerte und kann sich auch direkt anmelden. Die Sprachschule befindet sich nur 300m vom schönen Sandstrand entfernt in einem netten Dschungelgarten. Die Klassenzimmer sind alle „Open Air“. Leider ist die Qualität der Lehrer/Lehrerinnen sehr unterschiedlich. Manche beherrschen ihren Job hervorragend andere weniger. Das Lerntempo ist eher schnell, für Anfänger vielleicht etwas schwierig zu Beginn. Als Unterrichtsmaterial erhält jeder Student ein eigenes Buch seines Levels. Dies ist nicht von erster Klasse, aber dies empfindet jeder anders.

In Cusco (Peru) besuchten wir die Spanisch Schule San Blas www.spanishschoolperu.com. Dies ist eine sehr günstige Schule. Die Qualität der Lehrer ist, wie wir es von Südamerika kennen, unterschiedlich. Unterrichtsmaterial gibt es nur in Form kopierter Blätter. Zudem ist das Tempo, gerade für Anfänger recht hoch. Die Schule verfügt über gratis Internet und plant regelmässig Aktivitäten.

In Quito (Ecuador) besuchten wir die Banana Spanish School. Wir belegten beide Privatkurse für 110 Dollar die Woche, ein Schnäppchen. Der Unterricht begann immer pünktlich. Zudem ist die Schule sehr klein und damit sehr familiär. Die Lehrerinnen waren sehr sympathisch und der Unterricht qualitativ gut. Lässt sich also sehr empfehlen.

Gastfamilie oder Studentenunterkunft?

Das ist die Frage die man sich bei einem Sprachaufenthalt immer stellt.

Wir empfehlen aus folgenden Gründen eine Unterkunft bei einer Gastfamilie zu beziehen:

·         Der Anschluss an die lokale Bevölkerung ist damit bereits gegeben.  

·         Das Erlernen der Sprache gestaltet sich viel einfacher und Hilfe bei Hausaufgaben ist meist vorhanden. Man muss sich einfach in der Fremdsprache unterhalten da die Familie kein Deutsch versteht. Dadurch macht man rasch Fortschritte.

·         Man bekommt hautnah mit wie die Einheimischen leben und mit welchen Sorgen und Probleme sie konfrontiert sind.

·         Man weiss wie und wo die Einheimischen Feste feiern und die Gestaltung der Freizeit ist einfacher.

·         Man kann die Einheimische Küche geniessen.

·         Hilfestellung bei eventuellen Behördengängen oder ähnlichem

·         Oftmals bleibt man mit der Familie auch noch nach dem Sprachaufenthalt in Kontakt und kann zu einem späteren Zeitpunkt zurückkehren.

Trifft man auf eine Gastfamilie mit der man nicht zufrieden ist, sollte man sich unbedingt bei seinem Veranstalter oder Schule melden. Meist kann dann eine Lösung, z.B. eine Umplatzierung gefunden werden.

Übrigens kann man auch als Paar bei einer Gastfamilie leben. Es gibt Familien die Doppelzimmer anbieten. Einfach den Veranstalter fragen.

In einer Studentenunterkunft hingegen muss man sich meist in einer Gemeinschaftsküche verpflegen und so entgeht einem die Einheimische Küche.

Das Erlernen der Sprache gestaltet sich schwieriger, da es in den Studentenunterkünften meist eine Gruppierung der einzelnen Sprachen gibt. Es wird somit weniger in der zu erlernenden Fremdsprache gesprochen als in einer Familie.

Das Zimmer teilt man sich vielmals mit einem anderen Studenten, so dass man nicht allzu viel Privatsphäre hat.

Andererseits ist man in einer Studentenunterkunft freier und ungebundener. Wo man sich bei einer Familie immer melden muss wenn man nicht nach Hause zum Essen kommt, erübrigt sich das in einer Studentenunterkunft. Zudem ist die Studentenunterkunft meist günstiger als die Gastfamilie, jedoch hat man auch keine Vollpension.

Hat man die Möglichkeit bei Verwandten oder Bekannten unterzukommen ist das natürlich eine gute Alternative, die meist auch viel billiger ist als wenn man etwas buchen muss. Nur sprechen diese dann wahrscheinlich die eigene Muttersprache, womit wieder der Lerneffekt sinkt.

Wo buche ich meinen Sprachaufenthalt?

In jeder grösseren Stadt gibt es Agenturen wo Sprachreisen gebucht werden können.

Eine spezifische Empfehlung können wir nicht abgeben. Einfach darauf achten, dass sich die Agentur deiner Wahl mit deiner Wunschdestination auskennt. Die Agentur wird sich um Visa und Flüge bemühen und wird dir auf Wunsch deine entsprechende Unterkunft reservieren.

Wo kann ich Einsparungen machen?

Eine weitere Möglichkeit ist das Buchen übers Internet direkt bei der Schule. Das benötigt ein wenig Recherchearbeit im Internet, ist aber durchaus möglich. Auf Wunsch sucht die Schule eine gewünschte Unterkunft. Um die Flüge und allfällige Visa muss man sich jedoch selber kümmern. 

Wenn man die Preise für Familie und Unterricht bei der Reiseagentur und dem Angebot der Schule vor Ort vergleicht, bemerkt man dass die Reiseagentur meist teurer ist.

David hat einige Studenten kennengelernt die bereits Erfahrung mit Sprachaufenthalt hatten und dessen Taktik um Kosten zu sparen war folgende:

Um sich die Arbeit mit Visa und Flügen zu ersparen buchten sie Ihren Aufenthalt bei einer Agentur jedoch nicht über die ganze Zeitspanne. Sie haben nur ein Minimum an Unterricht von ein paar Wochen gebucht dann vor Ort an der Schule weiteren Unterricht gebucht was oftmals billiger ist.

Für dieselbe Zeitspanne buchten sie eine Unterkunft im Studentenheim. Sie hatten sich dann in der Schule bei bereits länger anwesenden Studenten nach netten Familien umgefragt. So konnten sie direkt bei der Schule eine gute Familie buchen oder haben die Gastfamilien direkt angesprochen ob sie für den Rest ihres Aufenthaltes ein Zimmer bieten.

Falls dies nicht auf Anhieb geklappt hat, haben sie Ihren Aufenthalt im Studentenheim um ein paar Wochen verlängert.

Diese Möglichkeit kann sich bei längeren Aufenthalten auszahlen, aber dafür muss man sich selbst darum kümmern. Es ist auch von Vorteil wenn man die zu erlernende Fremdsprache bereits ein wenig beherrscht um besser verhandeln zu können.   

Wenn man also diese Variante vorzieht muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Gültigkeit des Studentenvisa ausreicht.

 

Sprachaufenthalt Englisch: Hier findet Ihr Tipps und Erfahrungen von Teilnhmenden an Sprachaufenhalten.

Sprachaufenthalt Englisch

 

 

 

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6. Dezember 2013 5 06 /12 /Dezember /2013 07:44

 Fragen und Anregungen zum Bericht an info@travel-bugs.org

Weshalb als Volontär arbeiten?

Volontärarbeit ist eine gute Möglichkeit um         

·        einmal eine sinnvolle Auszeit vom Alltag zu nehmen. Sie lässt sich auch sehr gut mit einem Sprachaufenthalt verbinden.

·         um Erfahrungen fürs Studium oder für den zukünftigen bzw. derzeitigen Job zu sammeln.

·         um einen anderen, realistischen Einblick in eine fremde Kultur und deren Lebensweise zu erhalten

·        um da zu helfen wo es am Nötigsten ist. Es ist ein Privileg in der Schweiz leben zu dürfen. Oft vergessen wir was es bedeutet nur das Nötigste zu haben. 

 

Wo kann man als Volontär arbeiten

Die Bereiche der Volontärarbeit sind sehr vielseitig. So gibt es Einsatzmöglichkeiten im Naturschutz, Sozialarbeit, Mitarbeit auf Farmen, Unterrichten in Schulen, Arbeit mit Tieren, Medizin, Journalismus usw. Was man als Beruf erlernt hat ist meist nicht ausschlaggebend. Wichtig sind die Motivation und das Interesse am Einsatz in einem bestimmten Bereich.

Volontärarbeit ist auf der ganzen Welt gefragt und so hat man auch die Möglichkeit zwischen verschiedenen Sprachen zu entscheiden die man während des Aufenthalts erlernen oder verbessern möchte.

 

Wie finde ich eine Volontärstelle

Auf der Suche nach einer Volontärstelle eignet sich das Internet. Nur braucht es einige Geduld, bis man das passende Projekt findet bei dem man mitarbeiten möchte. Wer nicht so viel Zeit aufwenden will oder kann, dem sei ein Reisebüro empfohlen wie STA Travel oder Globetrotter, oder eine Vermittlungsagentur wie bei den Links unten aufgeführt. Diese bieten fixfertige Pakete an für Volontärarbeit inkl. Sprachkurs und Betreuung vor Ort. Jedoch haben diese Angebote auch ihren Preis. Dies ist auch der Grund wieso wir uns gegen ein solches Paket entschieden haben. Gerade da wir so lange unterwegs sein werden und einen Einsatz von mehreren Monaten machen werden, kam uns eine solche Vermittlung zu teuer. Ausserdem fanden wir es etwas absurd so viel Geld zu bezahlen um freiwillig zu arbeiten.

Gut ist auch sich umzuhören im Bekanntenkreis. Vielleicht hat ja jemand bereits einen Auslandaufenthalt gemacht und kann Empfehlungen geben.

 

TIPPS der Travelbugs

Da wir nun schon öfters von anderen Volontären gehört haben, dass ihr viel bezahltes Geld für ein Volontärarbeitprojekt nicht da hingelangt ist wo es sollte, empfiehlt sich eher eine Organisation die kein Geld verlangt.

Gerade bei Projekten in Südamerika darf man sich nicht erhoffen, die Welt verändern zu können. Der Erfolg eines Projekts zeigt sich erst über Jahre.

 

Links für Volontäreinsätze und Praktika

www.cieloazul.ch (soziale Projekte in Ecuador gegen einen kleinen Unkostenbeitrag

www.project-abroad.de (vermittelt Praktika und Freiwilligeneinsätze in Lateinamerika, Asien, Afrika und Osteuropa)  

www.karriere-im-ausland.de (das Portal für Auslandsaufenthalte; von au Pair bis Festanstellung, rund um die Welt)

 www.praktikum-service.de (vermittelt Praktika und Sprachreisen im In- und Ausland)

www.travelworks.de (vermittelt Freiwilligenarbeit in Lateinamerika, Afrika und Asien in den Bereichen Soziales, Bildung/Kultur und Gesundheit/Medizin. Für Tier- und Naturbegeisterte gibt es zudem Hilfemöglichkeiten im südlichen Afrika, Kanada und den USA.)

 www.interteam.ch (sucht laufend qualifizierte Freiwillige für Entwicklungseinsätze, mind. 3 Jahre)

 www.shinealight.org (Leitfaden für freiwillige Arbeit mit Strassenkindern in Lateinamerika)

 www.sachayachanahuasi.com (Ecuador; für Lehrpersonen; für Kost und Logis und kleines Taschengeld)

 www.amanecer-bolivia.org (katholische Hilfsorganisation für Strassenkinder, Kost und Logis)

 www.praktikawelten.de (vermittelt Freiwilligeneinsätze und Praktika in Lateinamerika, Afrika Australien und Asien)

 www.icye.ch

 www.ifye.ch

 http://wwoofinternational.org/ (Mitarbeit auf Farmen rund um den Globus gegen Kost und Logis)

www.bancodealimentos.org.ar(Suppenküche, Argentinien)

www.saexplorers.org(Datenbank mit Volontärjobs)

www.ve-global.org (Soziale Projekte in Argentinien)

www.karumbe.org (Arbeiten mit Meeresschildkröten in Uruguay) 

 

   

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4. Dezember 2013 3 04 /12 /Dezember /2013 07:44

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2. Dezember 2013 1 02 /12 /Dezember /2013 07:44

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1. Juli 2013 1 01 /07 /Juli /2013 06:47

 

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